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Dienstag, 3. November 2015

Zwischen Party und Ommm



Das Semester hat erst vor wenigen Tagen angefangen und eigentlich sind diese ersten Wochen ganz klar die Zeit der Partys und dazu noch die Zeit, in der man all die Dinge unternehmen kann, für die bald schon wieder keine Zeit bleibt. Noch kann man lange Abende mit seinen Mitbewohnern verquatschen oder neue Sportarten ausprobieren. Diese besondere Energie zu Semesterbeginn ist mitreißend und ansteckend, aber gleichzeitig kann sie einen auch Kraft kosten.
Oft habe ich das Gefühl unterwegs zu sein, auf dem Weg zur Vorlesung, zum Tanzen und für ein schnelles Mittagessen in die Mensa. Um nicht am Ende des Semesters das Klausurenfieber zu bekommen, habe ich mir vorgenommen für Ausgeglichenheit zu sorgen. Dazu sollte die Anzahl der Veranstaltungen natürlich so sein, dass sie einem nicht über den Kopf wachsen. Aber noch viel wichtiger ist es, in sich selbst Ruhe zu finden.
Immer wieder zu diesem Zweck Meditation als eine gute Lösung genannt. Es soll helfen nicht immer auf einen Gedanken oder eine Situation anzuspringen und in sich hineinzuhören. Sich hin und wieder hinzu setzen und bewusst und ruhig zu atmen, bändigt die aufgewühlten Gedanken und nimmt die Anspannung.
Habt ihr Erfahrungen mit Meditation?
Liebe Grüße
Juli

Dienstag, 6. Oktober 2015

3 Tipps zum Studienbeginn




Die Unterschiede von Uni und Schule sind gewaltig und sollten nicht unterschätzt werden. Dass hat man schon oft gehört, doch stimmt es auch? Immerhin haben die meisten Erstsemester in den letzten Jahren ihr Abitur bestanden, das ja auch einigen Lernaufwand erfordert.
Im Gegensatz zu der Schule schreibt man nicht Klausuren im Anschluss an ein Themengebiet, sondern muss am Ende des Semesters den gesamten Stoff parat haben. Bei allen Fächern. Ja, das bedeutet einiges mehr an Aufwand. Wenn man erst wie in der Schule wenige Wochen vor der Klausur mit dem Lernen beginnt, wird die Zeit sehr knapp und die Note am Ende vielleicht nicht so, wie man sie gerne hätte. Was kann man stattdessen tun, um gut vorbereitet die Uniklausuren zu schreiben? Nach fünf Semestern an der Uni habe ich schon einige Klausuren geschrieben und möchte euch meine Erfahrungen mit euch teilen. 

1. Regelmäßigkeit
In den meisten Studiengängen gleicht das Lernen eben nicht einem 100-Meter-Lauf, sondern vielmehr einem Marathon. Einen so langen, anstrengenden Lauf kann man nicht aus dem Stand laufen, sondern muss trainieren und sich an das Laufpensum gewöhnen. Gleiches trifft auf das Lernen und Wiederholen an der Uni zu. Meiner Erfahrung nach kommt man mit Regelmäßigkeit leichter ans Ziel. Egal, ob man sich jedes Wochenende für mehrere Stunden oder nach jeder Klausur an den Schreibtisch setzt und den Stoff wiederholt – entscheidend ist, dass man nicht erst zwei Wochen vor dem Prüfungstermin mit seinen Zusammenfassungen anfängt. Gerade in den ersten Wochen braucht man ein bisschen Überwindung, denn die Prüfungen liegen noch in weiter Ferne. Aber am Ende des Semesters werdet ihr froh sein, keine Zeit mehr für die Zusammenfassung, sondern nur noch für das Lernen zu benötigen. Das ist auch schon Aufgabe genug. 

2. Keine Auschieberei
Es ist sehr verführerisch, eine Klausur aufzuschieben, wenn man sich mit der Zeit doch vertan hat und plötzlich realisiert, wie umfangreich der Stoff wirklich ist. Und im folgenden Semester scheint man ja eh weniger Fächer zu haben, da kann man doch einfach eine Klausur schieben und später schreiben… Nein, lass es lieber sein!
Meiner Erfahrung nach wird der Stoff in einem höheren Semester nicht weniger, sondern die einzelnen Fächer komplizierter und umfangreicher. Manchmal bauen auch die Fächer aufeinander auf und man muss ein Fach bestehen, um überhaupt weiter studieren zu können. Im schlimmsten Fall steht man am Ende vor einem Berg aufgeschobener Klausuren und muss ein Semester dranhängen. Deswegen sollte man sich vorher anschauen, was man machen muss und auch so planen. Lernt man alle Fächer halb und schiebt in letzter Minute super gestresst eine Klausur, wirkt sich das mitunter auf alle Ergebnisse aus. Wenn man früh das Gefühl hat, so viel Stoff nicht ausreichend lernen zu können, kann man sich immer noch überlegen, ein Semester länger zu studieren und sich auf die übrigen Fächer konzentrieren. Dann werden vielleicht insgesamt alle besser. Doch hilft es, im ersten Semester noch keine Klausuren zu schieben. 

 3. Verantwortung
Ein großer Vorteil der Uni ist es, nicht mehr bei jeder Vorlesung anwesend sein zu müssen. Stattdessen kann man selbst herausfinden, bei welchem Dozenten man etwas lernt und bei welchem man doch nur auf sein Handy schaut. Keiner zwingt einen, zu einer Vorlesung zu gehen, deren Stoff man sich im Anschluss fast vollständig selbst beibringen muss. Es ist nett, in einer Vorlesung seine Freunde zu treffen, aber im Grunde haben alle, sogar der Professor,  mehr davon, wenn man in der Vorlesungszeit zuhause lernt und sich danach auf einen Kaffee verabredet.
Nur man selbst weiß, wann und wo man am effektivsten lernt, ob morgens in der Bibliothek oder nachts am eigenen Schreibtisch. Es spielt auch keine Rolle, solange man für sich selbst die Verantwortung übernimmt und überhaupt etwas tut.  

Ein Unistudium ist herausfordernd und geht in manchen Momenten wirklich an die Substanz. Doch umso schöner ist das Gefühl, wenn man eine wichtige Klausur bestanden und ein gutes Ergebnis erzielt hat. Ich hoffe, euch mit meinen Tipss helfen zu können.

Eure Juli

Mittwoch, 23. September 2015

Tipps zum Unianfang



Herbstzeit ist Unizeit. Bis zum Beginn des nächsten Semesters dauert es nicht mehr allzu lange, und auch die Vorkurse für die neuen Erstsemester haben schon begonnen. Mittlerweile war ich zweimal ein Ersti und kenne deswegen das Gefühlsgemisch aus Vorfreude und Nervosität, Unsicherheit und Spannung auf das neue Leben als Student. Deswegen möchte ich heute meine vier Tipps zum Studienanfang mit euch teilen und in der nächsten Wochen dann meine allgemeinen Tipps zum Studium.


1. Verschaff dir einen Überblick bevor es losgeht

Wo muss ich hin? Wo ist die Mensa? Wie funktioniert die Bibliothek??
Am Anfang des Studiums kann man sich fühlen, als wäre man aus dem vertrauten Schulteich herausgenommen und in einem großen, unübersichtlichen Meer gelandet. Alles erscheint eine Nummer größer und man hat keine Ahnung wie man in dieser Umgebung zurechtkommen soll. Zieht man zum Studium in eine neue Stadt, sind auch die Wege zum Bürgeramt oder zum Supermarkt nicht vertraut.
Gegen das Gefühl der Unsicherheit hilft am besten, sich schon mal im Internet anzuschauen wo man hin muss. Nachdem man sich virtuell einen Überblick verschafft hat, kann man auch vor dem Studiumsbeginn einmal zum Campus fahren und sich umschauen, sich in der Mensa mit einem Cappuccino belohnen und sich am ersten O-Wochen Tag schon etwas sicherer fühlen. Ebenso kann man sich auch die wichtigsten Orte und Busverbindungen in der neuen Stadt schon von zuhause aus heraussuchen. Und auch, wenn man sich noch immer etwas verloren fühlt: Bis zu den Weihnachtsferien ist der unbekannte Kosmos zu einem übersichtlichen  Ort zusammen geschrumpft. 

2. Nutze die O-Woche
Die O-Woche ist der Paukenschlag, mit dem das Semester losgeht und wird von vielen Leuten als die beste Zeit des Studienbeginns in Erinnerung behalten. Das mag für alle gelten, die gerne Party feiern und auf Leute zugehen. Doch was ist, wenn du etwas schüchtern bist oder deine Vorstellung von einem guten Abend nicht mit einer Party mit betrunkenen unbekannten Menschen an einem unbekannten Ort übereinstimmt?!
Trotzdem würde ich empfehlen zur O-Woche zu gehen, wenn auch nicht zu allen Veranstaltungen. Auch beim Mittagessen kann man andere Menschen kennenlernen oder Wichtiges über die allgemeine Organisation erfahren. Vielleicht trifft man so eine neue Freundin, die auch nicht so versessen auf Partys ist. Insgesamt sollte man bei der O-Woche im Hinterkopf behalten, dass die eine von vielen Möglichkeiten bietet Kommilitonen kennen zu lernen. Auch in kleineren Veranstaltungen wie Tutorien oder AGs sieht man immer wieder die gleichen Leute und kommt mit diesen ins Gespräch. Sobald man von der O-Woche den Druck nimmt, die beste Woche des ganzen Studiums zu sein und die Vorstellung vergisst, nur hier Freunde für die nächsten Jahre zu finden, kann man diese viel unbeschwerter genießen. 

3. Vergleiche dich nicht mit anderen
Dass man sich nicht mit anderen vergleichen sollte, wenn man ein zufriedenes, selbstbewusstes Leben führen möchte, wissen die meisten. Doch die wenigsten leben konsequent nach dieser Einsicht. Besonders zu Beginn des Studiums kommt der Vergleicherei-Teufel und lässt sich auf der Schulter nieder. Weiß ich so viel wie die anderen? Der Vater von meinem Kommilitonen macht das beruflich und hat dem bestimmt schon viel verraten!? Da kann ich doch gleich einpacken!  
Außerdem gibt es auch noch die Aufschneider, die laut ihr Wissen verkünden. Lasse dich davon nicht einschüchtern und warte erst einmal ein Weilchen ab. Schließlich studiert nicht das alles wissende Familienmitglied, sondern jeder muss da für sich durch. Du bist zu diesem Studiengang zugelassen und somit hast du offiziell alle Fähigkeiten, die benötigt werden und alle, die noch fehlen, kannst du dir noch aneignen. Falls du zu Beginn auf jemanden stößt, der bereits sein Wissen verkündet, während du noch keinen blassen Schimmer vom Stoff hast, dann lächle und hör einfach weg. Die Noten, auf die es ankommt, werden schließlich erst am Ende des Semesters vergeben. 

4. Bleibe ruhig und freue dich
Die Unizeit ist eine aufregende, schnell vorbeiziehende Zeit. Du hast die Möglichkeit und die Freiheit neue Dinge auszuprobieren, unbekannte Menschen zu treffen und eigene Entscheidungen zu treffen. Nicht länger sind deine Eltern oder Lehrer verantwortlich, ob du in der Vorlesung sitz, du deine Hausaufgaben gemacht hast oder welches Fach du wählst. Diese Freiheit ermöglicht dir, so zu studieren, wie du es möchtest und deinen eigenen Weg zu gehen. Freue dich auf diesen Weg und deine neuen Unierlebnisse.
Liebe Grüße
Juli